ÜBER UNS

IAESTE Austria ist ein gemeinnütziger Verein engagierter Studierender und arbeitet an den Universitäten mit Studierenden, Absolventen, Universitäten und Unternehmen im Bereich Technik und Naturwissenschaft. Unsere Arbeit erbringen wir ehrenamtlich und unentgeltlich von Studierenden für Studierende.

IAESTE ist eine international tätige Studierendenorganisation, die fachspezifische Praktika für Studierende technischer und naturwissenschaftlicher Studienrichtungen vermittelt. Gegründet wurde die „International Association for the Exchange of Students for Technical Experience“ nach dem zweiten Weltkrieg in London mit ursprünglich 10 Mitgliedsländern. Mittlerweile sind wir in über 80 Ländern vertreten und vermitteln weltweit über 5.000 Praktikumsstellen jährlich.

IAESTE in Österreich setzt sich zusammen aus IAESTE Lokalkomitees (LCs) sowie dem Dachverband IAESTE Austria. IAESTE Austria ist wiederum Mitglied bei IAESTE a.s.b.l. mit Sitz in Luxemburg, der internationalen Dachorganisation. Das Nationalkomitee vertritt IAESTE Austria auf internationaler Ebene und koordiniert die Lokalkomitees auf nationaler Ebene. Ein Lokalkomittee gibt es an jeder technischen Universität. Neben der Betreuung der Firmen und Praktikanten organisieren die Lokalkomitees auch Firmenmessen und das FirmenShuttle.

Aufgaben der IAESTE Austria

IAESTE Austauschprogramm

Mit dem IAESTE Austauschprogramm ermöglichen wir Studierenden österreichischer Universitäten und Fachhochschulen ein Praktikum im Ausland und umgekehrt ausländischen Studierenden ein Praktikum im Inland. Damit fördern wir Völkerverständigung und ermöglichen Studierenden sich weiterzubilden.

IAESTE Karrieremessen

Die IAESTE Karrieremessen fördern Wissenschaft und Forschung. Wir ermöglichen Unternehmen, sich und ihre Arbeit an Universitäten zu präsentieren und in Kontakt mit Studierenden und ProfessorInnen sowie deren wissenschaftlichen MitarbeiterInnen zu treten.

IAESTE FirmenShuttle

Das IAESTE FirmenShuttle ist eine Reihe von Exkursionen mit Recruiting-Charakter für Studierende zu Unternehmen aus dem Bereich Technologie, Wissenschaft und Forschung. Es ermöglicht den Unternehmen mit Studierenden in Kontakt zu treten und sich zu präsentieren.

Austausch mit anderen IAESTE Komitees in aller Welt

Völkerverständigung fördern wir außerdem bei unseren Mitgliedern durch Teilnahme an Treffen mit anderen IAESTE Komitees weltweit.

Weiterbildung unserer Mitglieder

Weiterbildung heißt für uns, unseren Mitgliedern zu ermöglichen, ihre Fähigkeiten auszubauen und ihr Wissen praktisch anzuwenden. Die Durchführung unserer diversen Projekte erfordert viele Fähigkeiten, die unsere Mitglieder bei ihrer Vereinstätigkeit erlernen.

GESCHICHTE

Seit 1949 nimmt Österreich am IAESTE-Programm teil, wobei damals die Abwicklung des Austauschprogramms vorerst noch durch die ÖKISTA stattfand.

Ende der 80er Jahre bildete sich eine Gruppe von engagierten StudentInnen an der TU Wien, die die Zahl der in Österreich verfügbaren Praxisplätze durch ihr Engagement wesentlich steigern konnte. Zusätzlich wurden Firmenkontaktgespräche, eine internationale Studienmesse sowie die ersten Firmenmessen (1. am 22. November 1989) organisiert. Zur Unterstützung der studentischen Arbeit wurde ein Kuratorium mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik geschaffen.

Der Erfolg gab den Initiatoren Recht. Dadurch motiviert, gelang es, den IAESTE-Spirit auch an die anderen Technischen Universitäten zu bringen und dort Komitees zu gründen. In dieser ersten Zeit fanden regelmäßige Gespräche mit der ÖKISTA und den ÖKISTA – Kuratoren statt, die das Erreichen einer studentisch geführten IAESTE zum Ziel hatten. Nachdem der Reihe nach auf der Wiener BOKU sowie den Technischen Universitäten in Graz und Leoben weitere IAESTE-Lokalkomitees entstanden, stand einer Österreichweit studentisch geführten IAESTE nichts mehr im Wege.

Die endgültige Selbständigkeit der studentischen IAESTE wurde im Jänner 1992 mit der offiziellen Gründung der Österreichischen Dachorganisation IAESTE Austria Wirklichkeit. Kurze Zeit danach entstanden auch die Lokalkomitees in Linz und Innsbruck. Die Infrastruktur wurde dabei von den Universitäten und auch von der Hochschülerschaft zur Verfügung gestellt. Die Anerkennung als legitimer Nachfolger der ÖKISTA wurde auf internationaler Ebene ein Jahr später auf der General Conference in Cork, Irland, erreicht. Der Erfolg der studentischen Idee lässt sich daran messen, dass die ehrenamtlich tätigen Studenten die Zahl der in Österreich zur Verfügung gestellten Praxisplätze schon im ersten Jahr der studentisch geführten IAESTE verdreifachen konnten.

Der Erfolg in Österreich wurde durch intensive Kontakte auch auf benachbarte Länder wie Tschechien, Ungarn, Slowenien, Kroatien übertragen, wo ebenso erfolgreiche Organisationen aufgebaut werden konnten. Innerhalb der ersten beiden Jahre fanden dabei vier von IAESTE Austria organisierte internationale Arbeitstreffen und Konferenzen (Post Seminar Conference des 5th SID in Wien, Erster Nationalkonvent in Modra im Juni 92, Marketing Conference im Winter 92/93 in Graz, 7th SID in Annaberg) statt. Österreich begann zu dieser Zeit, ein starker Träger des studentischen Gedankens auf internationaler Ebene zu werden.

Als sich der erste Generationswechsel in der IAESTE abzeichnete, entstanden die „IAESTE Oldies“, nun „IAESTE Austria Alumni“, als Bindeglied der bereits im Berufsleben stehenden IAESTE`ler zu den nun aktiven Studenen.

KURATORIUM

Das Kuratorium der IAESTE Austria setzt sich aus namhaften Personen der Wirtschaft, den Universitäten und der Politik zusammen. Dieses Gremium unterstützt die Bemühungen der IAESTE und wählt den/die NationalsekretärIn. IAESTE Austria bedankt sich herzlich bei den KuratorInnen für ihr Engagement.

Wolfgang Schreiber (WELAS Invest, Certified Management Consultant) – Präsident des Kuratoriums

Susanne Gosztonyi (AIT, Department Energy) – Vizepräsidentin des Kuratoriums

Klaus Woltron (MINAS Gruppe, Geschäftsführender Gesellschafter) – Ehrenvorsitzender des Kuratoriums

Erwin Pröll – Landeshauptmann Niederösterreich

Josef Pühringer – Landeshauptmann Oberösterreich

Michael Häupl – Bürgermeister der Stadt Wien

Reinhold Mitterlehner – Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Klaus Schedler – Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung für Bildungspolitik

Hellmut Longin – Industriellenvereinigung, Präsident Aktienforum

Gerhard Pfeisinger – Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Sektion III

Wolfgang Knoll – Austrian Institute of Technology, Wissenschaftlicher Geschäftsführer

Peter Morawetz – Bene, Leitung Logistik Österreich

Gerhard Schneider – Lallemand, Business Development Manager

Paul Röttig – Hewitt Associates GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter

Peter Ozlberger – Kanzlei Ozlberger, Rechtsanwalt

Markus Tomaschitz – AVL List GmbH

Thomas Faltner – Pamminger Maschinenbau

Martin Gerzabek – Rektor der Universität für Bodenkultur Wien

Sabine Seidler – Rektorin der Technischen Universität Wien

Harald Kainz – Rektor der Technischen Universität Graz

Meinhart Lukas – Rektor der Johannes Kepler Universität Linz

Wilfried Eichlseder – Rektor der Montanuniversität Leoben

Tilmann Märk – Rektor der Universität Innsbruck

Fatima Ferreira-Briza – Vizerektorin für Forschung der Universität Salzburg

Lucia Grabetz – Vorsitzender der Österreichischen Hochschülerschaft